Langspielplatte der Woche:
Sonntag 25. Januar 2026 - 12.00 Uhr
(Wiederholung Mittwoch 28. Januar 2026 - 20.00 Uhr)
Dschinghis Khan - Helden, Schurken und der Dudelmoser
Jupiter-Records 6.25 400 (1982)
Seite 1
Der Dudelmoser (Auf der Alm, da gibt's koa Sünd)
Rocky Marciano
Ivanhoe
Pablo Picasso
Billy The Kid
James Bond
Seite 2
Klabautermann
Robinson
Mata Hari
Rübezahl
Tut Ench Amon
Helden und Schurken
Sonntag 1. Februar 2026 - 12.00 Uhr
(Wiederholung Mittwoch 4. Februar 2026 - 20.00 Uhr)
Jacqueline Boyer - Jacqueline Boyer
Cornet 17002 (1968)
Seite 1
Mucho Amore
Vergiss die Uhr, mon Ami
Mein Herz sagt oui
Zähl die Küsse
Der Mond vom Fudschijama
Oh, Chérie, je t'aime
Seite 2
Very good, c'est si bon
Hasta la vista, Amigo
Rokoko-Girl
Rose d'Amour
Zwei verliebte Sterne
Was in Cannes begann
Plattentext:
JACQUELINE BOYER
die bezaubernde Tochter der gefeierten LUCIENNE, ist wieder da!
Die Folgen eines Autounfalles zwangen die sympathische Französin zu einer sehr langen Pause. Jetzt möchte sie — quicklebendig wie eh und je — die Serie ihrer deutschen Erfolge „TOM PILIBI" und „MITSOU” mit einer neuen deutschen LP fortsetzen.
Start in Budapest.
JACQUELINES Jugend war eigentlich ein Zigeunerleben, denn schon als Kind begleitete sie ihre berühmte Mama auf ihren Tourneen durch die halbe Welt. JACQUELINE reifte zu einer vielseitig interessierten jungen Dame heran. Sie malte, dichtete, trieb Sport und bschäftigte sich eifrig mit der Geschichte ihres Landes. Vor allem aber — wen wundert’s? — begann die Musik eine immer größere Rolle bei ihr zu spielen. Vater Boyer war nicht gerade begeistert, als JACQUELINE ihm eines Tages gestand, sie wolle Chansonsängerin werden, denn er träumte von einer Schauspieler-Karriere seiner Tochter. Schließlich gab er aber nach, und so stand JACQUELINE kurze Zeit später zum ersten Male als Sängerin auf der Bühne, und zwar in Budapest vor mehr als 3000 Zuhörern. Ihr Erfolg war groß. Man war begeistert von ihrem Charme, ihrer Frische und ihrer Ungezwungenheit. Und jetzt wußte JACQUELINE, daß sie den richtigen Beruf gewählt hatte. Täglich studierte sie nun neue Chansons ein, und mehr und mehr gewann ihre Stimme an Reiz und Ausdruck.
Als Mama Lucienne in Paris ein Cabaret eröffnete, fand JACQUELINE hier allabendlich Gelegenheit, sich die nächsten Sporen zu verdienen, und mit jedem Abend erntete sie mehr Beifall. Ihre große Stunde aber schlug, als Frank Pourcel sie hörte und sogleich beim Rundfunk unterbrachte. Ober den Funk wurde JACQUELINE schnell einem größeren Hörerkreis bekannt, und es blieb nicht aus, daß sich bald die Schallplattenfirmen für sie interessierten.
In London schlug ihre große Stunde
Im Frühjahr 1960 erkletterte JACQUELINE dann mit dem Sieg beim „GRAND PRIX D'EUROVISION” die höchste Sprosse der Erfolgsleiter. Gleichsam gewann ihr Name damit auch internationalen Klang, und von nun an war JACQUELINE noch gefragter als zuvor. Ein Erfolg nach dem anderen stellte sich ein: Beim französischen Chanson-Wettbewerb holte sie sich mit „COMME AU PREMIER JOUR” einen weiteren ersten Preis. Bei Gastspielen und Tourneen durch die Vereinigten Staaten feierte sie wahre Triumphe, und ihre Auftritte in den Fernseh-Shows von Perry Como und Pat Boone fanden ein begeistertes Echo bei Publikum und Presse.



