Langspielplatte der Woche:
Sonntag 1. März 2026 - 12.00 Uhr
(Wiederholung Mittwoch 4. März 2026 - 20.00 Uhr)
Medium Terzett - Von Kilometer zu Kilometer
Polydor 249 064 (1966)
Seite 1
Heißa, heut' geht's lustig zu
Schön ist ein Zylinderhut / Des Sonntags, wenn man Ruhe hat / Ein Mann, der sich Columbus nannt / Auf der Alm, da gibt's ka Sünd
Stumpfsinn, Stumpfsinn, du mein Vergnügen
Stumpfsinn, Stumpfsinn, du mein Vergnügen / Zum Sohne spricht der Vater / Der Stacheldraht, das ist ein Draht / Es klapperten die Klapperschlangen
Ein Hund lief in die Küche
In einen Hering dick und stramm / Zwei Affen rasen durch den Wald
Ein freies Leben führen wir
Ein freies Leben führen wir / Was kann es Schön'res geben / Als nun der Vollmond über'n Hügel trat / Ich kam von Alabama
Seite 2
War einst ein kleines Segelschiffchen
Eine Seefahrt, die ist lustig / Der Käppen, der Stürmann / My Bonnie Is Over The Ocean / What Shall We Do With The Drunken Sailor
Sie war arm und voller Tugend
Mariechen saß weinend im Garten / Johann Gottfried Seidelblast / Mariechen war ein Frauenzimmer
Auf zum Chinesentusch
Drei Chinesen mit dem Kontrabaß / Die Tante Trin und Tante Lies / In dem schönen Land Chinesien / Ich bin ein Musikante
Der Fleischer mit der Fleischerbank
Der Fleischer mit der Fleischerbank / Droben im Oberland / Was ha'm wir für 'ne Schule
Sonntag 8. März 2026 - 12.00 Uhr
(Wiederholung Mittwoch 11. März 2026 - 20.00 Uhr)
Peggy March - Tagebuch einer 17-jährigen
RCA Victor LSP 10014 (1965)
Seite 1
Ein Boy wie du
Es fällt ein Stern
Hello Boy
Wer die junge Liebe kennt
Spiel nicht mit meiner Liebe
Lady Music
Good bye, good bye, good bye
Seite 2
Er schoß mir eine Rose
Die schönen Stunden gehen schnell vorbei
Der Schuster macht schöne Schuhe
Wenn der Silbermond
Little John
Ich bin ein Cowgirl
Ich hab' ein Herz zu verschenken
Begleittext:
Ob vor der Film- oder Fernsehkamera oder auf der Bühne, überall wurde sie bisher als Little Peggy March vorgestellt. Doch dieses Schulmädchen aus Amerika ist alles andere als „klein“, denn die 16jährige Peggy gilt in den USA und in Europa als der sensationellste Star, den die amerikanische Schallplatten-Industrie in den vergangenen Jahren hervorgebracht hat — ein Star, der die Schulbank einer Privatschule in der Nähe von Philadelphia drückt und Grammatik und Mathematik paukt, wenn er nicht auf Tournee oder zu Schallplattenaufnahmen unterwegs ist.
Es war bei der Hochzeit einer Cousine. Die damals 14jährige Peggy war derart übermütig, daß sie plötzlich ein volkstümliches Lied vortrug. Unter den Hochzeitsgästen aber war ein Manager. Er war von Peggys Stimme derart begeistert, daß er sie einem Schallplattenproduzenten vorstellte. Peggy gefiel auch dort, Probeaufnahmen wurden gemacht — und wenige Minuten später unterschrieb Peggy ihren ersten Vertrag. Schon Peggys erste RCA-Schallplatte „I will follow him“ war ein Volltreffer. Und noch sensationeller war der Erfolg der zweiten Platte „I wish I were a princess“. Aus dem kleinen Schulmädchen war über Nacht ein begehrter Star geworden, der überall in der Schallplattenbranche Furore machte. Dies zeigte sich auch ganz deutlich bei Peggys Auftreten während der Funkausstellung 1963 in Berlin, wo sie ihr Europa-Debut gab. Ihre erste Schallplatte in Deutschland mit dem Medium-Fox „Tino“ und dem Shuffle „Bobby küßt wunderbar“ eroberte sich im Nu die deutschen Hitparaden und Bestsellerlisten. Gastspiele im englischen und italienischen Fernsehen folgten. Kürzlich kam Peggy erneut nach Europa, um in Deutschland, Österreich, Holland und Belgien vor den Fernsehkameras und bei Bühnenveranstaltungen aufzutreten. Die Teenager waren außer Rand und Band. Im Januar 1964 war Peggy March Gast in der Caterina-Valente-Show „Bonsoir Cathrin“, und sie wartete ihren begeisterten Zuhörern und Zuschauern mit dem zündenden Twist „Lady Music“ auf.
Aus dem Schulmädchen Peggy March war in kurzer Zeit eine LADY MUSIC geworden, die im Herbst 1964 in 15 Fernseh-Shows, die innerhalb von vier Wochen gedreht wurden (!), auch Japan begeisterte, wo sie ihre erste Langspielplatte in japanischer Sprache aufnahm.
In Deutschland ist sie, nicht zuletzt auch durch die Hits „Helio Boy“ und „Der Schuster macht schöne Schuhe“, ein Begriff. Ihre Mitwirkung in „Werner Müllers Schlagermagazin“ und die Fernseh-Shows in England sind weitere Meilensteine auf dem Weg des Erfolgs, der einmal auf die Musical-Bühnen am Broadway führen soll.



